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Abschlussveranstaltung zur Abgeltungsteuer mit Frankfurter Sparkasse 1822

Vor einem noch einmal vollbesetzten Veranstaltungsraum ging Herr Molitor zunächst auf die steuerlichen Änesprochenderungen/Neuregelungen ein.

Für welche Anlageformen gilt die Abgeltungsteuer?
Welche Ausnahmeregelungen, Optionen gibt es?
Wie funktioniert die Verlustverrechnung?
Was ist bei einem Depotwechsel zu beachten?
Welche steuerlichen Gestaltungsmöglichkeiten gibt es?

Diese und ähnliche Fragen und Themen wurden im 1. Teil ausführlich besprochen.

Im 2. Teil ging dann Herr Enrico Strys von der DekaBank Luxembourg das Thema Abgeltungsteuer und Anlagestrategie systematisch an.
Für den Anleger äußerst hilfreich waren die fundierten Äußerungen zu Chancen und Risiken unterschiedlicher Anlageformen.
Erstaunen löste er mit der Frage aus, welchen Stand der DAX nach Schätzung der Teilnehmer in ca. 25 Jahre haben könnte. Viele Teilnehmer schätzten den Kurs auf max. dem doppelten Stand von heute. Dies wiederum spiegelt die aktuelle Skepsis der deutschen Kapitalanleger gegenüber Aktien wieder. Denn eine Verdoppelung in 25 Jahren bedeutet eine Rendite, die in etwa einem festverzinslichen Wertpapier (durchschn.Rendite ca. 2,5-3%) entspräche. Da Unternehmen und damit auch Unternehmensbeteiligungen (= Aktien) aufgrund der damit verbundenen Risiken eine Überrendite erzielen müssen, muss langfristig eine deutlich höhere Rendite (ca. 6-8%) erzielt werden können. Dies ist zumindest was die Vergangenheit anbelangt, statistisch belegt. Für die Zukunft rechnet der Referent mit einer ähnlich positiven Entwicklung, was er anschaulich und eindrucksvoll anhand volkswirtschaftlicher Daten dokumentierte.
Alles in allem überzeugte Herr Strys mit seinem Vortrag die Anwesenden.

Beim anschließenden Glas Wein/Bier nutzen einige der Teilnehmer die Gelegenheit zu einer vertiefenden Analyse der eigenen Anlagestragie mit den anwesenden Bankvertretern.

Eingestellt am: 29.06.2008